Füttere Dich froh – Teil 2

Hallo Ihr lieben Glücks-Igel 🦔🦔🦔

heute dreht sich nochmal alles um die Igel. Wie Ihr diese Tierchen jetzt in der harten und kalten Winterzeit artgerecht unterstützen könnt, ist im heutigen Newsletter unser Thema. Denn so ein Igel ist wirklich total niedlich und es wird einem ganz warm ums Herz, wenn man diesen Tierchen begegnet. Ihnen helfen macht wirklich Freude, aber richtig helfen ist die Devise!

Normalerweise ernähren sie sich von Schnecken, Regenwürmern, Spinnen oder Käfern. Doch wenn unsere stacheligen Freunde aus dem Winterschlaf erwachen, beispielsweise jetzt im März, können sie je nach Witterung durchaus den einen oder anderen Snack aus Menschenhand vertragen. Dennoch gibt es bei der Fütterung einiges zu beachten. Beispielsweise darfst Du einem Igel keine Milch geben. Weshalb erfährst Du weiter unten.

Außerdem: Nicht jeder Igel ist auf Deine Hilfe angewiesen, da er auch in der Natur ausreichend Futter findet.

Warum Du bei der Igelfütterung besonders aufpassen solltest:

  • Wenn sich auch andere Tiere an dem Igelteller bedienen, können Krankheiten übertragen werden.
  • Aufgrund falscher Ernährung kann es zu Fehlbildungen bis hin zum Tod kommen.
  • Kleine Igel müssen die Futtersuche in der Natur lernen, um dauerhaft überleben zu können. Also nicht zu oft und zu lange Zeit füttern (vielleicht zwei Wochen nach dem Erwachen!).
  • Igel könnten ihren Winterschlaf aussetzen, wenn sie genug zu essen aus dem Schälchen bekommen. D.h. es ist schlecht für ihre natürliche Lebensart, wenn sie ständig gefüttert werden.

Was Du artgerecht für die Igel im früher Frühjahr tun kannst, zeigen Dir die folgenden Erklärungen und Franka‘s lustiges Fütter-Video aus der Tierauffangstation Rastede.

Igel sind von Natur aus laktoseintolerant und vertragen keine Milchprodukte!

Da sie grundsätzlich kaum einen Snack auslassen, trinken Igel die angebotene Milch, aber die Folge ist häufig starker Durchfall, der das Tier schlussendlich schwer krank machen kann. Auch laktosefreie Milch solltest Du ihnen übrigens nicht geben. Igel überleben seit Jahrhunderten, indem sie Wasser trinken. Da müssen wir Menschen nicht eingreifen.

Du solltest darauf achten, dass nicht andere Tiere vom Igelteller schlemmen. Durch einen kleinen Eingang zum Teller hältst Du größere Tiere wie Katzen fern. Die Näpfe und Teller, die Du verwendest, sollten grundsätzlich heiß ausgespült werden.

Füttere gesunde Igel aber nur zur Abendzeit und stelle ihnen nicht dauerhaft etwas zu Fressen hin.

Was Du Igeln zu fressen geben kannst:

  • Igeltrockenfutter
  • Weizenkleie
  • Haferflocken
  • Katzenfutter (kein Trockenfutter)
  • Wasser

Das Futter sollte nicht zu heiß sein. Maximal Zimmertemperatur.

Bei richtiger Fütterung, an denen die Tierchen sich stärken können, wirst Du vielleicht öfters Igel sehen können, wer weiß… Halte Deine Augen offen und achte auf sie!

Manchmal sind sie auch krank, zu jung oder verletzt und brauchen Deine Hilfe.

Einen hilfsbedürftigen, hungrigen Igel erkennst Du beispielsweise daran, dass er eine Einbuchtung hinter dem Kopf, eingefallene Augen oder eine wurstförmige Statur hat – oder auch tagsüber nach Futter sucht. Denn normalerweise sind Igel nachtaktiv (laut PETA=Tierrechtsorganisation).

Mit der richtigen Fütterung freuen sich die Igelchen über die zusätzliche artgerechte Nahrung und Du Dich gleich mit!

Übrigens: Hier sind Tierfreunde vom Igel im Frühjahr, ein ganz junger Hase und zwei Mäusekinder!

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Hallo liebe Glücksigel 🦔🦔🦔 heute beglückt uns wieder Franka mit...

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Ein Beitrag von Sabine Eberling für PA/SPIELkultur e.V.

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