ResilienzĂŒbungen: Dein widerstandsfĂ€higes Ich

Ein Beitrag von Viki Zalcbergaite fĂŒr PA/SPIELkultur e.V.

Liebe*r Reisende*r des GlĂŒcks 🚗

Ziele sind Motoren fĂŒr Dein persönliches Wachstum, Deine Motivation der Treibstoff. Auf Deiner Reise des Lebens brauchst Du noch WiderstandsfĂ€higkeit, also eine stabile Karosserie Deines Wagens, die Dich vor Wind und Regen schĂŒtzt. Viele Herausforderungen begegnen uns im Alltag, eine starke und widerstandsfĂ€hige HĂŒlle unterstĂŒtzt uns dabei schwierige Situationen zu meistern ohne dabei zu verzweifeln.

Damit Du Deine starke HĂŒlle noch stĂ€rker machst, gibt es in diesem Beitrag einige Übungen aus dem GlĂŒckskoffer. Manche davon kennst Du vielleicht schon, andere wiederum nicht. Nimm aus dem GlĂŒckskoffer, was Du im Moment brauchst, um zu wachsen und Dich zu stĂ€rken.

1. Dein Dankbarkeitstagebuch 📔

Schreibe tĂ€glich drei schöne Dinge auf, die Du an diesem Tag erlebt hast. Erfolge und GlĂŒcksmomente, fĂŒr die Du dankbar bist. Diese Übung hilft Dir dabei zu erkennen, was Du alles schaffst und wie viel Gutes in Deinem Leben passiert. Das stĂ€rkt Deine HĂŒlle, macht Dich selbstbewusster und widerstandsfĂ€higer.

So ein Tagebuch, kannst Du selber basteln. Wie das geht, zeigt Dir Kati in diesem Beitrag:

linked, connected, network

2. Deine UnterstĂŒtzer*innen 💞

Wenn Du Probleme hast, bist Du damit nicht allein! Bezugspersonen aus der Familie, aus dem Freundeskreis, aus Deinem alltĂ€glichen Leben oder aus sozialen Einrichtungen unterstĂŒtzen Dich dabei eine Lösung fĂŒr das Problem zu finden. Du weißt ja, GlĂŒck wird mehr, wenn Du es teilst. Im Gegensatz dazu, wird Leid weniger, wenn Du es teilst. 

Übung: Notiere in Deinem Dankbarkeitstagebuch aus dem ersten Punkt:

  • Personen, die fĂŒr Dich da sind
  • Personen, an die Du Dich wenden kannst, wenn es mal schwierig wird

Und wenn Du mal nicht weiterweißt, schlĂ€gst Du die Seite auf und weißt, dass es UnterstĂŒtzer*innen gibt, die Dich stĂ€rken.

3. Deine SuperkrĂ€fte đŸŠžđŸŸâ€â™€ïžđŸŠžđŸ»â€â™‚ïž

Was kannst Du richtig gut? Was macht Dir viel Spaß? Ist es Sport, Musik, Mathe oder Kunst? Kannst Du anderen gut zuhören und sie aufmuntern? Kannst Du richtig gut Witze erzĂ€hlen und bringst andere zum Lachen? Kannst Du einen Kopfstand? Suche Dir FĂ€higkeiten aus, an denen Du arbeiten willst. Übe jeden Tag, um Deine FĂ€higkeiten weiterhin zu verbessern. Übung macht den Meister!

4. Positive SelbstgesprĂ€che 💬

Sage Dir tÀglich einen positiven Satz, um Dich zu bestÀrken und zu motivieren. Denke an diesem Tag öfter an diesen Satz. Wenn etwas nicht so lÀuft, wie Du es Dir vorstellst, denke wieder daran.

Ein paar Beispiele fĂŒr Deine aufbauenden SelbstgesprĂ€che:

  • Ich bin stark.
  • Ich bin klug.
  • Ich bin kreativ.
  • Ich bin wertvoll.
  • Ich bin zufrieden und glĂŒcklich.
  • Ich schaffe etwas, wenn ich dafĂŒr arbeite.
  • Ich suche Lösungen fĂŒr Probleme.
  • Ich meistere Herausforderungen des Lebens.
  • Ich akzeptiere etwas, was ich nicht Ă€ndern kann.

5. Akzeptiere etwas, was Du im Moment nicht Ă€ndern kannst 🛑

Manche Sorgen lassen sich vielleicht im derzeitigen Augenblick nicht lösen. Diese Sorgen lasten dann schwer auf der Seele und bringen uns zur Verzweiflung. Damit das nicht passiert, ist es das Beste: zu akzeptieren, was Du gerade nicht Ă€ndern kann. Damit es Dir leichter fĂ€llt hartnĂ€ckige Sorgen und belastende Gedanken und GefĂŒhle loszulassen, kannst Du mit Deinen UnterstĂŒtzer*innen aus der zweiten Übung sprechen

6. Übernehme Verantwortung und fordere FreirĂ€ume ein đŸ™‹đŸŒâ€â™€ïžđŸ™‹đŸżâ€â™‚ïž

Du kannst etwas bewirken, indem Du Verantwortung ĂŒbernimmst. Zeige der Außenwelt, was Du schon kannst und mache Kompromisse mit Erwachsenen, welche Aufgaben Du in Zukunft selbststĂ€ndig ĂŒbernimmst. Hier sind ein paar Beispiele:

seedling, potted plant, sapling

KĂŒmmere Dich

  • um ein Haustier
  • um eine Pflanze
  • um ein Familienmitglied, das erkĂ€ltet ist
  • um Deine Großeltern, indem Du Zeit mit ihnen verbringst

Übernehme Aufgaben im Haushalt

  • Decke den Tisch und rĂ€ume ihn nach dem Essen ab
  • RĂ€ume die SpĂŒlmaschine selbststĂ€ndig aus
  • Biete Deine UnterstĂŒtzung beim Kochen und Backen an
  • RĂ€ume regelmĂ€ĂŸig Dein Zimmer auf, ohne aufgefordert zu werden

Treffe Entscheidungen

  • Entscheide ĂŒber den Film fĂŒr den nĂ€chsten Filmeabend mit Deiner Familie
  • Plane den nĂ€chsten Familientag (AktivitĂ€ten, Essen)

Rollentausch

  • Lese einem Erwachsenen eine Gute-Nacht-Geschichte vor
  • Schmiere einem Erwachsenen ein Pausenbrot zum Mitnehmen in die Arbeit

“Da es sehr förderlich fĂŒr die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glĂŒcklich zu sein.” – Voltaire

Creative Commons Lizenzvertrag
Dieses Werk von PA/SPIELkultur e.V. ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz
Scroll to Top